Gula

Fortsetzung “Die Todsünden” von März: Gula (Völlerei)

Völlerei (auch Fresssucht, Schwelgerei, Gefrässigkeit, Maßlosigkeit und Unmässigkeit) ist gemeinhin bekannt als die sechste der sieben Todsünden. Sie gehört mit Luxuria zu den fleischlichen Sünden.
“Die Völlerei (lat. gula) ist die Charaktereigenschaft, das Laster, eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt und ihn somit undankbar gegenüber dem Schöpfer und der Gabe des Lebens werden lässt. Die Strafe für diese Todsünde ist in der katholischen Mythologie die Verbannung in die Hölle und die Erleidung ewiger Schmerzen. Deshalb führen Nonnen, Mönche und sehr gläubige Christen ein bescheidenes Leben. Der Dämon Beelzebub verkörpert die Völlerei.” (Wikipedia)
Das Laster (von althochdeutsch: lastar, Schmach, Tadel, Fehler) ist eine schlechte Angewohnheit, von der jemand beherrscht wird. Oft bezeichnet es auch eine ausschweifende Lebensweise. Das Laster ist eine ethische Wertung menschlichen Verhaltens, welches – im Gegensatz zur Tugend – als schädlich für den Einzelnen oder die Gemeinschaft angesehen wird. Es wird dabei bewusst nicht auf eine mögliche pathologische Wurzel des Missverhaltens gewiesen, (z. B. Alkoholismus als Krankheit), sondern seine moralische Verwerflichkeit benannt.

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Himmelfahrt
Installation in der Burgkapelle Schönecken (Eifel), 2008